hier lagern die ehemaligen Bilder des Monats

Unser Bild zeigt die alte Amanduskirche in Aschendorf, die aus dem Mittelalter stammt. Wir haben es bei Sichtungsarbeiten im Archiv des Heimatavereins Papenburg entdeckt. Leider hat das Bild keine Signatur, aber die Bildsprache des Papenburger Künstlers Julius Wolter ist ziemlich klar erkennbar. Auch die Auswahl des Motivs ist typisch: seine große Liebe zu den alten und zugleich schön gestalteten Bauten in und um Papenburg herum. Der Künstler führte das Bild als aquarellierte Bleistiftzeichnung in Backsteinrot und Grauwerten aus. Ohne Jahresangabe. Das Bild stammt vermutlich aus den 20er Jahren, da die Häuser im Hintergrund noch die damals üblichen Proportionen haben.

Diese Aufnahme vom Frühjahr 2024 zeigt einen Teil der noch erhaltenen, aber stark im Zerfall befindlichen Franziusschleuse (erste Papenburger Seeschleuse von 1865). Sie liegt hinter dem alten Schöpfwerk im Papenburger Hafen. Der Heimatverein Papenburg hat ein Konzept erarbeitet, in dem die bauliche SIcherung dieses bedeutenden Monuments der Papenburger Geschichte enthalten ist.

Dieses seltene Foto zeigt die alte Kapelle und die neue Obernender Michaelkirche. Die alte Filialkirche wurde 1783 errichtet und wurde 1910 nach der Fertigstellung der neuen Kirche bis auf den Kirchturm abgebrochen. Das Foto muss demnach um 1910 entstanden sein. Der Turm wurde als „Alter Turm“ zu einem Wahrzeichen der Stadt Papenburg.

Alter Turm mit Kirchenanbau auf einer älteren Zeichnung, aber in etwa aus der gleichen Blickrichtung wie bei der oberen Fotografie

Dieses nachcolorierte Foto aus der Zeit vor 1910 zeigt die alte Knabenschule bei der Filialkirche Papenburg Obenende.

Dieses Bild zeigt eine colorierte SW-Fotografie der alten Franziusschleuse aus der Zeit um 1900. Sie liegt in unmittelbarer Nähe der heutigen Papenburger Seeschleuse.

Von der Franziusschleuse sind heute noch einige Mauerreste zu sehen:
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Die alte Michaeliskirche am Obenende. Heute steht von der Kirche noch der alte Turm. Von dem Kirchengebäude wurden die Fundamente neu aufgemauert.
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Alte Kartendarstellung mit dem Drostensiel

An der Waldseestraße sind die letzten Reste des Drostensiels noch immer eingelagert. Werden sie irgendwann einmal wieder als Originalteile in einem rekonstruierten Drostensiel zu bewundern sein?
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(Hören Sie dazu die Geschichte unter P2)

Dieses Bild zeigt (rot eingefärbt) den alten Missionsweg, den die Missionare von Aschendorf aus gegangen sind um das Ostfriesland zu missionieren. Ein Teil dieses Weges ist heute noch als alter Kirchweg in Aschendorf erhalten
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Aktuelle Lagerung der Objekte des Heimatvereins in den Räumlichkeiten in der Siemensstraße
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Hauptkanal 1915
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Papenburger Seeschleuse um 1910
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Die Giesenbrücke um 1917